Bildungs- und Lebensdaten Christoph Hirsbrunner



Geboren wurde ich am 26. April 1959 in Wabern als Sohn von Heidi Hirsbrunner–Kohler  und Gerhard Hirsbrunner. Beide Eltern haben an Schulen unterrichtet.



Geschwister:

Barbara Affolter, 1953, Primarlehrerin, 3 Kinder

Thomas Hirsbrunner, 1955, Demeter-Bauer, 5 Kinder

Kathrin Zimmermann, 1960, Kindergärtnerin , ein Kind



Aufwachsen durfte ich am Rand von Wabern bei Bern. Wald und Aare, viele Erinnerungen an glückliche Momente.


Schule


Kindergarten, 4 Jahre Primarschule, 2 Jahre Sekundarschule, 2 Jahre Untergymnasium, 4 ½ Jahre Real-Gymnasium mit Maturitätsabschluss in wissenschaftlichen Fächern.


1979

Erwerb kantonales Skilehrerpatent (Bern), eine Saison Skilehrer in Gstaad.


1980

Rekrutenschule, Gebirgsjäger, Ernüchterung


1980-82

Architekturstudium EPF Lausanne


1984

Militärdienstverweigerung, Gerichtsverfahren, Verurteilt zu 6 Monaten Gefängnis. Vier Monate Abgesessen, zwei Monate Hafterlass.


1984-89

Zusammenarbeit beim Aufbau des Architekturbüros mit JP.Müller, Architekt in Bern.

    • Planung und Realisierung von Umbauten in der Altstadt von Bern, von ersten Studien bis zur Schlussabrechnung.
    • Mithilfe bei Wettbewerben und Neubauten.


1988-90

Mitgestaltung der Organisation, Finanzierung und Durchführung von Tanztheateraufführungen mit Jano Julmy und verschiedenen Ensembles.


1989-92

Selbstständig erwerbender Architekt

    • Kleine Umbauten
    • Studien, Aufnahmen, Konzepte, Vorprojekte.


1991-02

Mitarbeiter Berghof Stärenegg 

  • Arbeit als Hausvater im vorderen Hellweidli / Schaftelengrat
  • Mitgestaltung Heimleitung
  • Architekt/Bauhandwerker
  • Sonderpädagogische Aufgaben
  • Landwirtschaft/Forstwirtschaft


1994-06

Gemeinsamer Haushalt mit Cornelia Isler und Tochter Sulamith (1992)

1995

Geburt der Tochter Salome

1996 - 08

Ehe mit Cornelia Hirsbrunner-Isler


ab 1997

Studium der „Philosophie der Freiheit“ von Rudolf Steiner in verschiedenen Gruppen


ab 1999

bis 2010

Mitarbeit Rudolf Steiner Schule Oberemmental

  • 1999–07 Vorstandspräsident Eltern-Vereinigung
  • 2000–06 Mitarbeit in der Schulleitung
  • 2006–08 Aufbau und Einführung einer neuen Schulgeldregelung (Erziehung zur Freiheit)
  • Seit 2009-10 Leitung Baukonferenz


1999-01

Diverse Weiterbildungskurse für Selbstverwaltung in Rudolf Steiner Schulen mit Michael Harslem und „Wege zur Qualität“ mit Udo Hermannstorfer.


ab 1999

Diverse Forschungsseminare mit Dietrich Rapp.


2002-04

Heimleiter-Ausbildung „Führungsverantwortung in der Heilpädagogik und Sozialtherapie“ mit Udo Hermannstorfer und Jürgen Hinderer.

Abschluss ohne Diplom (Dazu wäre eine Stelle als Heimleiter nötig gewesen).


ab 2003

Studium der „Kernpunkte der sozialen Fragen“ und Arbeit mit dem Aufsatz "Geisteswissenschaft und die soziale Frage" von Rudolf Steiner mit verschiedenen Menschengruppen.


ab 2003

Selbstständige soziale Tätigkeit

Aufbau vom Begegnungsort in Langnau.

Die Begegnung von Mensch zu Mensch steht bei der Arbeit so konsequent wie möglich im Mittelpunkt. 

  • Verschiedene Studiengruppen
  • Einzelberatungen, vor allem Wege für Kinder in engen Situationen
  • Organisationsentwicklung
  • Kurse und Seminare; künstlerische Biographie-Arbeit und dynamisches Tierkreis-Zeichnen
  • (Biologische und soziale) Bauberatungen
  • Architekturarbeiten


2004-05

Engagement im Vorstand des Vereins „Kinderwerkstatt Längmuur“. Private Tageskrippe in Bern.

Ende 2004 musste die Krippe aus finanziellen Gründen geschlossen werden.

Leitung des von mehreren Arbeitsgerichtsverfahren geprägten Projektendes.


ab 2004

Studium und übendes Anwenden der sozialen Gestaltungsmöglichkeiten durch „Dialog - Die Kunst der Zusammenarbeit“ von Karl-Martin Diez, Hardenberg-Institut Heidelberg

 

ab 2004

Engagement in der Therapeutischen Wohngemeinschaft Haus St. Martin, Oberthal 

  • Bis 2011 Projektleitung Um-und Neubau, Verantwortung Finanzen, Behördenkontakt, Baukommissionspräsident.
  • Vorstandsmitglied des Trägervereins (ab 2009 Präsidium)


2005

Kurse mit Marshal Rosenberg „gewaltfreie Kommunikation“

Seither übende Anwendung des „Wahrheitsprinzips“ (Mahatma Ghandi) in meinem Privat- und Berufsalltag.


ab 2005

Ausbildung

  • Sozialkunst-Gestaltung
  • dynamisches Tierkreis-Zeichnen 
  • künstlerische Biographie-Arbeit

mit Rainer Schnurre am Begegnungsort und in Leipzig. Bisher 17 Wochenend-Seminare.


Seither Arbeitsgruppe künstlerische Biographie-Arbeit


2006

Aufbau der administrativen Leitung des Vereins KerbHolz28. 

Ein Time-Out Projekt für Kinder im Schulausschluss, mit Schwerpunkt Walderfahrung.

  • Sanierung der Vereinsfinanzen, Aushandeln von Kostengutsprachen mit einweisenden Behörden, Kassier, Buchhaltung.
  • Standortgespräche mit Kindern, Eltern, LehrerInnen und Behördenvertretern.
  • Protokolle Mitarbeitersitzungen, Interne Weiterbildungen, Mitarbeiterentwicklungsgespräche.


2006-07

Besuch des Seminarzyklus an der pädagogischen Akademie am Hardenberg Institut in Heidelberg mit Karl-Martin Dietz und Jürgen Paul zum Thema „Kollegiale Selbstverwaltung“ (4 Wochenend - Seminare).


Ab 2007

Leitung von verschiedenen Kursen in dynamischem Tierkreis-Zeichnen, einem Mittel, die zwölf kosmischen Kräfte tätig erfahren zu können.


ab 2007

Intensive Arbeit an Fragen um Geld und unseren Umgang damit

  • Üb- und Studiengruppe Grundeinkommen
  • Arbeit in verschiedenen Gruppen am Aufsatz „Anthroposophie und Soziale Frage“ mit dem sozialen Hauptgesetz von Rudolf Steiner.
  • Arbeitsgruppe „Kernpunkte der sozialen Frage“ von Rudolf Steiner.
  • Ab 2008 sporadische Mitarbeit im Verein Regiogeld (z. Bsp. Arbeitswochenende zum Thema „Dreigliederung und Regiogeld“)

Ab 2010




Ab 2011

Ausbildung künstlerische Biographie-Arbeit bei Rainer Schnurre, Raum für Sozialkunst, Schloss Hamborn, Abschluss Frühling 2013


Mitarbeit beim Aufbau von "Radiesli", einem Vertragslandwirtschafts-Projekt in Worb (Finanzen, Sozialkunst-Gestaltung)




Christoph Hirsbrunner 2013